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"Kinder- und Jugenddorf Regenbogen"
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Allgemeine Angaben Ambulante Familienhilfen
Rechtsgrundlagen
Personenkreis
Leistungsangebote und Ziele
 

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Leistungsangebote und Ziele

Momentan werden im Rahmen der Ambulanten Familienhilfen im Kinder- und Jugenddorf Regenbogen acht verschiedene Angebote vorgehalten:

1. Clearing

Ambulantes Clearing ist ein Angebot, das zur Klärung der familiären und erzieherischen Situation von Familien dient. Es wird in Familien eingesetzt, bei denen ein Hilfebedarf gesehen wird, in denen jedoch noch weitgehend Unklarheit über die Art der notwendigen Hilfe besteht. Ein spezifisches Kennzeichen von Clearing liegt darin, dass die Arbeit unmittelbar in den Familien stattfindet, d.h. es ist eine, in den Alltag eingebundene, handlungsorientierte Hilfe zur Klärung der Ressourcen, Stärken, Problemen, Belastungen, Kapazitäten und Kompetenzen. Ziel ist es darüber hinaus, zu einer von allen Beteiligten getragenen Einschätzung der familiären Situation zu gelangen und auf dieser Basis gemeinsam zu entwickeln, welches Profil und welche Eigenschaften die mögliche Hilfe haben soll.

2. Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) bietet Familien/Lebensgemeinschaften eine intensive Betreuung und Begleitung bei Erziehungsaufgaben, Beziehungs-, sozialen und materiellen Schwierigkeiten, bei der Lösung von Konflikten und Krisen, im Kontakt mit Ämtern und Institutionen an. Die SPFH ist gezielt auf die speziellen Problemlagen und Ressourcen der Familie und der einzelnen Familienmitglieder ausgerichtet. Diese Hilfe wird in der Regel für einen längeren Zeitraum vereinbart, verläuft in drei Phasen (Kontakt-, Hauptarbeits- und Ablösephase) und erfordert die Mitarbeit der Familie/Lebensgemeinschaft. Sie ist als eine Hilfe zur Selbsthilfe angelegt.
Die Hilfe kann separat d.h. ohne vorherige oder bestehende Hilfeform, parallel zu einer bereits bestehenden Hilfe (Bsp. Tagesgruppe, stationäre Maßnahme) oder nach einer vorangegangenen Hilfe (Bsp. Tagesgruppe, Familienpflege) erfolgen.

3. Flexible Familienunterstützende Maßnahmen (FFM)

Die Flexiblen Familienunterstützenden Maßnahmen helfen Familien bei angezeigten langfristigen defizitären Problemlagen, um den Verbleib der Kinder in der Familie zu ermöglichen. FFM richtet sich an Eltern bzw. Sorgeberechtigte die auf Dauer nicht in der Lage sind ihre elterliche Verantwortung wahrzunehmen und die mit den ihnen zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und Möglichkeiten ihr Zusammenleben in der Familie nicht eigenständig und zufriedenstellend gestalten können.
Die Hilfe richtet sich an Eltern mit Behinderungen, Erkrankungen oder anderweitigen Einschränkungen, die dazu geführt haben, dass Eltern mehr oder weniger Bereiche der Erziehung, Pflege, Beaufsichtigung und Förderung gar nicht mehr oder nur noch mit Unterstützung wahrnehmen können. Eine Verbesserung der elterlichen Fähigkeiten kann infolge der Einschränkungen der Eltern kaum noch erreicht werden.
Die Hilfe kann separat d.h. ohne vorherige oder bestehende Hilfeform, parallel zu einer bereits bestehenden Hilfe (Bsp. Tagesgruppe, stationäre Maßnahme) oder nach einer vorangegangenen Hilfe (Bsp. Tagesgruppe, Familienpflege) erfolgen.

4. Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISPE)

Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (ISPE) bietet Jugendlichen und jungen Volljährigen eine intensive Unterstützung zur sozialen Integration und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung. Die Hilfe ist auf einen längeren Zeitraum angelegt und orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des Jugendlichen / jungen Volljährigen.

5. Familienaktivierungsmanagement (FAM)

Mit der intensiven Krisenhilfe FAM soll die Fremdunterbringung von Kindern und Jugendlichen aus Familien, die sich in einer akuten Krise befinden, vermieden werden. Die Hilfe ist auf sechs Wochen begrenzt, ambulant, intensiv und findet bei der Familie zu Hause statt. Die Hilfe zielt auf eine akute Krisenbewältigung innerhalb der Familie, setzt auf die Stärkung vorhandener Ressourcen unter Einbeziehung des Lebensfeldes aller Familienmitglieder. Mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst und der Familie werden konkrete, in sechs Wochen realisierbare Ziele vereinbart. Der FAM-Berater hat die Aufgabe, den Prozess der Krisenhilfe fachspezifisch und supervisorisch zu begleiten.

6. Flexible-Familien-Betreuung (FFB)

Die Flexible-Familien-Betreuung ist eine lösungs- und ressourcenorientierte flexible Maßnahme nach einem FAM-Einsatz. Auch Familien, die als Multi-Problemfamilien beschrieben werden, stellen sich uns als ein System mit Ressourcen und Stärken dar. Für ein Umgestalten hin zu einem selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Leben, kann aus dem Veränderungspotential geschöpft werden. Methodische Schwerpunkte der FFB liegen in der Ziel- und Handlungsorientierung in einer zeitlichen Begrenzung des Prozesses und in der intensiven Kooperation mit der Fallführung. FFB richtet sich an Eltern bzw. Sorgeberechtigte und deren Kinder / Jugendliche, die mit den ihnen zur Verfügung stehenden Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Zeitpunkt des Hilfeeinsatzes noch nicht in der Lage sind, ihr Zusammenleben eigenständig und zufriedenstellend zu gestalten. Es handelt sich in der Regel um Familien, die nach der Maßnahme FAM Erlerntes stabilisieren möchten.

7. Rückführungsmanagement (RFM)

Das Rückführungsmanagement (RFM) ist ein ambulantes, zusammenführendes Angebot, welches das Kind / die Kinder aus der Fremdplatzierung (Heimerziehung) zurück in den familiären Haushalt führt. Das Programm beinhaltet fünf aufeinander aufbauende Phasen, und sieht vor, dass eine Rückführung in einem Zeitraum von 6 Monaten abgeschlossen ist. Es wird eine systematische, ressourcen- und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit allen beteiligten Subsystemen (fallführende Stelle, Familie, außerfamiliäre Einrichtung, sonstige soziale Institution) angestrebt.

8. Nachbetreuung für junge Volljährige

Die Nachbetreuung für junge Volljährige richtet sich an Jugendliche, die aus dem stationären betreuten Jugendwohnen, dem Trainingswohnen für Jugendliche oder der Verselbständi-gungsgruppe für Mädchen des Kinder- und Jugenddorfes Regenbogen in eine eigene Wohnung (oder Wohngemeinschaft) ziehen. Die Jugendlichen sind in der Regel noch nicht in ihrer Autonomie, Selbständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung so gefestigt, dass eine vollständig eigenverantwortliche Lebensführung möglich ist. Die Hilfe wird in der Regel für eine Dauer von 3-6 Monaten ab dem Einzug in die eigene Wohnung gewährt, längstens jedoch bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres (in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus).

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